Pfützen bei Nacht

Läufe in der Dunkelheit haben etwas für sich. Versucht es mal. Nach der Arbeit, kurz vor dem “zu Bett gehen”, noch eine kleine Runde drehen … (denkt bitte an helle Kleidung)

Speziell in der dunklen Jahreszeit ist es ja früh dunkel. Wenn dann auch noch nasses Wetter war oder ist, dann sind unsichtbare Pfützen unausweichlich.

Ich laufe gerne ohne Zusatzlicht – aber mit Leuchtkleidung. Ist es dann wirklich dunkel sieht man zwar den Weg, die Strecke, aber nicht wirklich Pfützen. Und dennoch kann man sie erkennen:
Pfützen sind die wirklich dunklen/schwarzen Stellen auf dem Weg.

Brücken und Dehnungsfugen – ausrutschen möglich

Wer in der Stadt läuft, der kennt auch Brücken. Reine Fußgängerbrücken wie auch normale Brücken. Sie alle haben eines gemeinsam – Dehnungsfugen. Nötig für den Übergang zwischen Weg/Straße und Brücke. Meist aus Metall.

Und genau da liegt die Gefahrenquelle, die Metallschienen. Wie beim Fahrradfahren so auch hier: nasser Reifen/nasse Schuhsohle trifft auf Metrall – und schon ist man ausgerutscht.

Daher immer Vorsicht beim Tritt auf Metall!

Laufen in der Stadt

Viele Leute fragen sich (und mich), ob es nicht fürchterlich sein, in der Innenstadt zu laufen. Die vielen Autos, die schlechte Luft usw. Nun ja. Auf die Autos muss man schon sehr aufpassen, doch mit der Luft ist das so eine Sache. Wenn man auf die Windrichtung achtet, dann kann
man den direkten Abgasen entgehen. Einfach auf dem Gehweg der Straßenseite laufen, aus der der Wind kommt (also links, wenn der Wind von links kommt). Dann werden die Autoabgase von einem weggepustet ):->

Schuhkauf

Der Schuhkauf sollte sich nicht auf eine Marke beziehen. Wichtig ist, dass der Schuh passt und gut sitzt. Ich habe festgestellt, dass ein passender Schuh eine halbe Nummer grösser noch besser passt. Sonst bekommt man beim Bergrunterlaufen an den Zehennägeln Blasen.
Die Laufschuhe solltest Du unbedingt in einem Fachgeschäft zu kaufen. Unter Fachgeschäft verstehe ich ein Sportgeschät, das über entsprechende Ausstattung und geschultes Personal verfügt. Gute Ausstattung, d.h. grosse Auswahl an Laufschuhen und sehr wichtig, ein Laufband mit Videoanalyse. Geschultes Personal heisst, dass der Verkäufer mindestens selber seit längerem Läufer ist. Durch das Laufband und die Vidoanalyse wird der Bewegungsablauf betrachtet und festgestellt, welcher Typ von Pronierer (wie ich auftrete) ich bin. Meist bekommt man dann auch noch seine Lauf-“Unarten” vorgehalten ):-> Mit diesen “Daten” wird dann der richtige Schuh ausgesucht!

Läufe bei Dunkelheit

Läufe bei Dunkelheit

Sie haben ihren Reiz. Doch ich kann nur jedem empfehlen, sich hell anzuziehen bzw. mit Leuchtweste zu laufen!

Wer nicht glauben mag, wie unsichtbar man mit dunkler Kleidung in der Dunkelheit sein kann, der mache mal folgenden Test:

Man gehe mit einer Person seiner Wahl in der Dunkelheit auf eine Wiese. Die Person ist total dunkel bekleidet und geht aus einer Entfernung von ca. 100 m gerade auf den Läufer zu. Es sollte kein Problem sein, bis auf wenige Meter unbemerkt heranzukommen!!!

Das jetzt auf meinen Lauf auf Gehwegen und Straße übertragen:
Autos, Rad- und Motorradfahrer sehen mich in dunkler Kleidung nicht!

Leuchtbekleidung muß her!

Läufer und Hunde

Ein beliebts Thema. Kaum ein Läufer, der nicht Geschichten und Erlebnisse mit Hunden zu erzählen weiß.
Ob dies immer nur vierbeinige waren, sei dahingestellt ):->
Aber meine Erfahrung sagt mir, daß im Falle eines Zwischenfalls fast immer der Mensch (hier der Läufer) selbst
Schuld hatte! Er hatte sich einfach nur falsch verhalten und so den Zwischenfall provoziert!

Ich habe bisher immer erfolgreich folgende Punkte beachtet:

  • Hast Du Angst vor Hunden, sie merken es. Keine Chance. Du kannst es vor ihnen nicht verbergen.
    In diesem Fall, hoffe auf den Hundehalter, daß er der Hund rechtzeitig von Dir weg reißt ):->
    Aber vielleicht helfen Dir die folgen Punkte ja doch mal …

  • Ein Hund an der Leine ist gefährlicher als ein loser
    Frei laufende Hunde haben die Möglichkeit sich mit anderen Artgenossen abzureagieren. Sie haben
    es nicht nötig, Jogger anzufallen.

  • Ein kleiner Hund (Angstbeißer) ist gefährlicher als ein großer
    Das ist wie bei den Menschen (sorry). Die kleinen sind meist hektischer und aggressiver als die langen
    (Größe ist etwas anderes ):-> )

  • Ein einzelner Hund ist gefährlicher als viele Hunde
    Viele Hunde auf einmal sind mit sich beschäftigt. Ein einzelner hat genug Zeit, sich auch z.B.
    mit Joggern zu beschäftigen.

  • Ein sich erschreckender Hund ist gefährlicher als ein Hund, der einen Läufer kommen sieht
    Klar, oder. Also schon in entspr. Entfernung auf sich aufmerksam machen. Z.B. durch Klatschen, Schlürfen,
    Husten o.ä.

  • Bei angreifendem Hund nie weglaufen (klappt sowieso nicht, da Hund schneller) sondern
    zur Salzsäule erstarren.
    Hunde reagieren auf Bewegung. Wenn etwas (der Jogger oder Radfahrer) sich dann nicht mehr bewegt, ist es sehr schnell
    uninteressant.

  • Bei angreifendem Hund nie schreien, schlagen usw.
    Angstschreien stachelt den Hund nur weiter an. Dann lieber einen plötzlichen bestimmten Kommandoschrei
    (z.B. AUS!!!) loslassen. Das Schlagen fällt unter Bewegung. Also stachelt den Hund noch mehr an.

  • Bei angreifendem Hund diesem nie in die Augen schauen.
    Das können Hunde nicht haben, sie fühlen sich angegriffen …

  • Eine dunkle Sonnenbrille verdeckt meine eigenen Augen. Aus meiner Erfahrung her bin ich so für einen Hund so gut wie
    nicht vorhanden. Erst bei aktiver Ansparache an den Hund nimmt dieser mich wahr.

  • Angelegt Ohren, eingezogener Schwanz, gesträubte Nackenhaare und/oder gefläschte Zähne bedeuten Gefahr
    Eindeutig, nicht? Also gaaaanz langsam, ohne hektische Bewegungen den Rückzug antreten

  • Ob Bellen Gefahr bedeutet hängt von der Situation und damit vom Tonfall des Bellens ab.
    Das zu erkennen, bringt die Erfahrung mit sich. Aber auf jeden Fall: Ruhe bewahren!

Mir haben diese Punkte bisher immer geholfen! Ich bin bisher ungebissen geblieben.